Fazit
Für eine komplette Ersetzung des Barcode-Verfahrens müssen zum einen noch eine Vielzahl von
Problemen der Technik überwunden und ein gemeinsamer, technischer Standard geschaffen werden.
Zum anderen benötigt es eine gesetzliche Grundlage und Anpassungen der Technik, um den
Datenschutz zu gewährleisten. Deswegen erscheint dies im Moment noch eher unwahrscheinlich und
wird erst eintreten, wenn die Technik weiter fortgeschritten ist.
Im Moment gibt es nur Feldversuche wie z. B. den Extra Future Store in Rheinberg
(http://www.future-store.org). Dieser hatte allerdings mit starkem Widerstand seitens der
Datenschützer zu kämpfen, als bekannt wurde, dass in der Kundenkarte Smart Tags verbaut sind
(http://stoprfid.foebud.org/htm/geschah.html). Eine bundesweite Ausbreitung ist zur Zeit nicht in
Sicht.
Die Technik wird bereits innerhalb von Unternehmen genutzt, u. a. um den Warenaustausch zu
verbessern. Diese sog. Insellösungen wird es in Zukunft immer häufiger geben, da sie aufgrund ihrer
Begrenztheit bereits mit dem jetzigen Stand der Technik umsetzbar sind. Zudem gibt es keine
datenschutzrechtlichen Probleme.
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