Replikation der DNA

Um eine Vererbung zu gewährleisten, muss DNA in der Lage sein, die gespeicherte Information identisch zu reproduzieren. So muss während der Zellteilung das vorhandene DNA-Molekül verdoppelt werden, damit beide Tochterzellen mit der Erbinformation ausgestattet sind.

Diesen Vorgang bezeichnet man als Replikation.

Abbildung 3: Replikation der DNA

- Die doppelsträngige Helix wird reißverschlussartig an den Wasserstoffbrücken der Basen durch das Enzym Helicase aufgetrennt. Es entsteht eine Replikationsgabel.

- Die nun frei gewordenen Basen an den Elternsträngen binden komplementäre Nucleotide, die von dem Enzym DNA-Polymerase zu neuen Tochtersträngen verknüpft werden.

- Diese Synthese kann nur in 5'-3' Richtung verlaufen.

  • a) Der neue 5'-3' Strang wird in einem Stück in Richtung der Replikationsgabel synthetisiert.
  • b) Am anderen Strang wird entgegen der Replikationsgabel, ebenfalls in 5'-3' Richtung, synthetisiert. Dieser Vorgang kann nur ablaufen, wenn sich die Gabel schon ein Stück geöffnet hat, deswegen geschieht er stückchenweise. Die Teilstücke des Tochterstrangs werden mit dem Enzym DNA-Ligase schließlich verknüpft.

- Da diese 2 neu entstandenen Doppelstränge sowohl aus einem alten, als auch aus einem neuen Strang bestehen, nennt man diese Form der Replikation semikonservativ.

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