Das Spam Problem

Spätestens wenn gewisse Körperteile um 100% verlängert wurden, man Million und Abermillionen Dollar aus Afrika erhalten hat und schon zum dritten Mal zum Computerviren-Züchter des Jahres wurde, erweisen sich diese Massen von unerwünschten E-Mails mehr als nur störend. ;-)

Nicht nur, dass der Nutzer seine Zeit mit dem Lesen, Aussortieren und Löschen der unerwünschten Werbebotschaften verbringen muss, für den Provider entstehen auch enorme Kosten durch den zusätzlich anfallenden Traffic Wikipedia. Diese Kosten werden natürlich auf den Nutzer abgewälzt und somit wird das Internet für alle teurer.

Um das Problem aus der Welt zu schaffen ist eine globale Zusammenarbeit aller Beteiligten einschließlich der Politik nötig. Da diese jedoch sehr schleppend voran geht, hat man als Nutzer, wenn man nicht auf das Medium E-Mail verzichten will, nur die Möglichkeit selbst Vorsorge zu treffen.

Die meisten Lösungsansätze beinhalten über Filter-Programme den Posteingang zu prüfen und dann alle als Spam identifizierten E-Mails zu entsorgen. Trotz des unübersehbaren Erfolgs werden entweder zu viele E-Mails oder zu wenige gefiltert und zudem muss sich der Nutzer erst in eine, oft nicht einfach zu bedienende, Software einarbeiten.

Dabei geht das Filtern von E-Mails doch am eigentlichen Problem vorbei: Wenn kein Spammer (jmd. der Spam versendet) die persönlichen E-Mail-Adressen erhält, dann erhält man auch keine Werbebotschaften. Warum nicht einfach den Spam von vornherein vermeiden?

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